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Ernährungsreport

Foto: Mühlhausen / LANDPIXEL.DE

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  • 09.01.2017

Deutschland, wie es isst

Der Ernährungsreport 2017 belegt steigendes Verbraucherinteresse am Tierwohl - Artgerechte Tierhaltung als Kaufkriterium wichtiger als die Produktqualität - Mehr als 80 Prozent für mehr Transparenz - Nahezu die Hälfte will Tierwohlkennzeichnung - Rund 90 Prozent zu höheren Ausgaben für Tierwohlprodukte bereit.

Ausgewählte Ergebnisse aus dem Ernährungsreport 2017

Nachfolgend lesen Sie ausgewählte Ergebnisse aus dem Ernährungsreport 2017 des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Der Report beruht auf einer Befragung von rund 1 000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 14 Jahren zu ihren Ess- und Einkaufsgewohnheiten. Durchgeführt hat die Befragung das Meinungsforschungsinstitut forsa Ende 2016 im Auftrag des Agrarressorts. Daraus geht unter anderem hervor, dass die Deutschen nach wie vor am liebsten Fleisch essen. Rund 53 % der Befragten gaben das an. Dahinter rangieren Nudeln, die von 38 % favorisiert werden, sowie Gemüsegerichte mit 20 %. Weiter rückläufig ist die Kochlust. Etwa 39 % der Deutschen kochen laut forsa noch täglich. Bei der letzten Befragung ein Jahr zuvor waren es 41 %. Für 97 % der Befragten ist der Geschmack das wichtigste Kriterium beim Lebensmitteleinkauf. Rund 73 % gaben an, sie legten Wert auf regionale Lebensmittel.

Der Preis ist wichtig

Für 57 % ist der Preis entscheidend. Immer mehr Menschen kaufen überwiegend im Supermarkt ein. Der Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 63 % gestiegen. Gleichzeitig hat der Einkauf beim Bauern, aber auch auf dem Markt und im Bioladen an Zuspruch eingebüßt. Etwa 5 % der Befragten gaben an, sie kauften den Großteil ihrer Lebensmittel im Hofladen; vor Jahresfrist waren es noch 10 %. Immer wichtiger werden für die Verbraucher die Bedingungen, unter denen Tiere gehalten werden. Befragt nach ihren persönlichen Erwartungen an die Landwirtschaft, nannten 70 % der Bundesbürger eine „artgerechte Tierhaltung“. Dieses Kriterium schaffte es damit noch vor die Produktqualität, welche für 69 % der Befragten im Vordergrund steht. 87 % der Bundesbürger wünschen sich eine bessere Tierhaltung mit höheren Standards sowie Kontrollen zu deren Einhaltung. Rund 82 % der Befragten äußerten in der forsa-Umfrage den Wunsch nach mehr Transparenz in der Tierhaltung. Für 47 % von ihnen ist eine entsprechende Tierwohlkennzeichnung wichtig. Im Ernährungsreport 2016 lag dieser Anteil erst bei 36 %. Neun von zehn Befragten sind laut dem aktuellen Report bereit, einen höheren Preis für Lebensmittel zu zahlen, wenn die Tiere nach höheren Standards gehalten werden, als es das Gesetz vorschreibt. 

Quelle: Agra-Europe

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